Zuger Kalender / Zugerland Vekehrsbetriebe AG (ZVB)

(Zuger Kalender 1928 bis 2000)

Die Einträge der "Zuger Chroniken" wurden von der Zuger Geschichtsgruppe erfasst.

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1851

Gründungsversammlung der ersten Dampfschiffahrtsgesellschaft für den Zugersee, mit Sitz in Zug am 6. November. Es werden 148 Aktien zu CHF 500 gezeichnet, was einem Aktienkapital von CHF 74'000 entspricht. Die Stadt Zug besitzt 79 Aktien.

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1852

Fahrplanmässige Betriebsaufnahme der Dampfschiffahrtsgesellschaft für den Zugersee mit dem von Escher-Wyss & Cie., Zürich, erbauten Raddampfer Rigi, Tragkraft 180 Personen, „Schnelligkeit“ = 18 km, Kosten CHF 63'000. Gilt als technisch bestgebautes Schiff der damaligen Zeit. Der Stapellauf findet am 3. Mai statt. ln den ersten fünf Betriebsjahren werden 109'990 Personen transportiert.

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1863

Am 23. Mai Gründung der zweiten Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Zugersee in Arth mit einem Aktienkapital von CHF 100'000. Am 24. Oktober Fusion mit der ersten Gesellschaft und Erhöhung des Aktienkapitals auf CHF 160'000.

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1864

Festliche Inbetriebnahme des Raddampfers „Stadt Zug“ der Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Zugersee am 29. Juni, 250 Personen, 39,62 m Länge und 4,57 m Breite, Kosten CHF 107'000.

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1875

Die Eröffnung der Arth-Rigi-Bahn bringt der Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Zugersee einen neuen Verkehrsaufschwung nach vorherigem Einbruch während des deutsch-französischen Krieges von 1870/71.

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1876

Der 500 Personen fassende Salon-Raddampfer Helvetia der Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Zugersee verstärkt die Zugersee-Flotte. Die Rigi-Reisenden kommen in „hellen Scharen“. Technische Daten: Länge = 42 m, Breite = 6 m, Höchstgeschwindigkeit 22 km/h, Kosten CHF 160'000.

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1882

Das erste Zugersee-Dampfschiff, liebevoll „Rigeli“ genannt, wird zum Preis von CHF 750 liquidiert und in Zug abgebrochen. Die Eröffnung der Gotthardbahn verursacht einen empfindlichen Verkehrsrückgang.

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1884

Liquidation der Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Zugersee, der Käufer ist ein Strohmann der Dampfschiffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (DGV), welche den Betrieb übernimmt und weiterführt bis 1896. Der Raddampfer „Stadt Zug“ wird umgebaut.

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1897

Die Eröffnung der Eisenbahnstrecke Zürich – Thalwil – Zug – Arth-Goldau bringt dem Zugersee einen entscheidenden Bedeutungsverlust. Die Dampfschiffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees DGV demontiert das Salonschiff „Helvetia“ und überführt es nach Luzern zum Einsatz als „DS Winkelried“ (bis 1955). Das Schiff „Stadt Zug“ wird den Zugern zum Rückkaufspreis von CHF 15'000.- überlassen. Am 18. Mai 1897 wird die Dampfschiffahrtsgesellschaft für den Zugersee (DGZ) neu gegründet und sichert den Fortbestand des fahrplanmässigen Verkehrs mit der „Stadt Zug“.

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1903

Die eidgenössischen Kontrollorgane beanstanden den schlechten baulichen und technischen Zustand der „Stadt Zug“ der Dampfschiffahrtsgesellschaft für den Zugersee und verlangen die Ausserbetriebsetzung. Interessierte Kreise und die einberufenen Vertreter der Kantone Zug und Schwyz sowie der Ufergemeinden bekunden nach erhaltenen Zusicherungen von Subventionen und Zinsgarantien den Willen für die Erhaltung der Zugersee-Schifffahrt.

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